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Der G20-Gipfel und der Klimawandel

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Der G20-Gipfel in Hamburg am 7. Und 8. Juli wurde in der öffentlichen Wahrnehmung vor allem von den gewalttätigen Ausschreitungen dominiert. Dabei stand mit dem Austritt der USA aus dem Pariser Klimaabkommen ein Thema mit weitreichenden Folgen auf der Agenda des Treffens der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer der Welt.

Kritik an G20

Donald Trump spaltet die Welt. Während seine Anhänger ihn immer noch unterstützen, sind die amerikanische Opposition und der überwiegende Rest der Welt schockiert über so manchen diplomatischen Fauxpas des US-Präsidenten. Auch politische Entscheidungen wie der Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaabkommen sehen die meisten kritisch. Ziel des im Dezember 2015 verabschiedeten und von 195 Staaten ratifizierten Abkommens ist unter anderem die Begrenzung des Anstiegs der weltweiten Durchschnittstemperatur unter 2 °C über dem vorindustriellen Niveau. Die übrigen G20-Regierungschefs hatten im Hamburg die Unumkehrbarkeit des Abkommens betont.

Gleichwohl stehen nicht nur die USA in der Kritik. So kritisiert die Zeit, dass unter anderem Deutschland die Produktion fossiler Energieträger weiterhin subventioniere. „Die Regierung von Angela Merkel (und Sigmar Gabriel) hat den Ausbau der Erneuerbaren Energien gebremst”, so die Zeit. „Sie blockiert den Ausstieg aus der Braunkohle, was verständlich ist – und unentschuldbar. Verständlich, weil das Thema heikel ist; wegen der Arbeitsplätze in den Tagebauen und weil das Wohlergehen ganzer Regionen daran hängt.” Um den Klimawandel aufzuhalten, muss der Ausstieg aus der Kohle komplett vollzogen werden.

Klimawandel führt zu Sommerkondensation

Während sich der Klimawandel in vielen Ländern Afrikas durch langanhaltende Trockenperioden bemerkbar macht, schlug er in den letzten Jahren in Deutschland vor allem durch schwere Unwetter zu. Gerade im Sommer kommt es hierzulande immer wieder zu sintflutartigen Regenfällen. Durch den Temperaturanstieg in den gemäßigten Klimazonen wird die Luft nicht nur wärmer, sondern nimmt auch mehr Feuchtigkeit auf. Eine weitere Folge ist die sogenannte Sommerkondensation.

Im Gegensatz zu früheren Zeiten steigt nicht nur während der Heizperiode die Luftfeuchtigkeit in Innenräumen an. Überschreitet aufgrund des Klimawandels die relative Feuchtigkeit die 60-Prozent-Marke, wird es kritisch: Die Bausubstanz leidet; es kann zu Feuchte- und Schimmelschäden kommen. Wer in einer durch Sommerkondensation gefährdeten Immobilie wohnt, kann dem Problem mit einer Lüftungshilfe Herr werden.

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