Telefon:+49(0)212/3 82 54 72
Telefax:+49(0)212/3 82 54 74
Mail:info@klimagriff.de

Ungeliebt, aber unverzichtbar.

Allgegenwärtig und unglaublich wichtig – Schimmelpilze sind Mikroorganismen, die wichtiger Bestandteil unserer Umwelt sind: Sie halten Lebenskreisläufe in Gang, indem sie tote Materie zersetzen und Nährstoffe für andere Lebewesen bereitstellen.

In bestimmten Situationen und Konzentrationen allerdings sind sie unerwünscht: In Innenräumen kann das Wachstum von Schimmelpilzen zu einer extremen Belastung für Bewohner werden und zu Gesundheitsbeeinträchtigungen und Krankheiten führen.

Pilz ist nicht gleich Pilz.

Pilz ist nicht gleich Pilz

Schimmelpilze sind weder Pflanzen, Tiere noch Bakterien – sie stellen einen ganz eigenen Organismenbereich dar: Es sind einzellige oder mehrzellige eukaryotische Organismen mit einem echten Zellkern und abgegrenzten Zellorganellen. Sie bestehen aus Zellfäden, die sich zu einem Geflecht zusammenlegen. Pilze können extrem unterschiedliche Volumina aufweisen und vermehren und verbreiten sich entweder geschlechtlich und ungeschlechtlich durch Sporen oder vegetativ durch Ausbreitung von Myzelien oder Mykorrhizen.

Je nach Art ihrer Lebensweise werden sie in Destruenten (Abbauleistung von totem organischem Material), Symbioten (Verbindung mit Bakterien oder Pflanzen) oder Parasiten (Leben in oder an anderen Organismen) eingeteilt.

Zwei der wesentlichen Gruppen der nahezu unzähligen Pilzarten bilden die Ascomycetes (Schlauchpilze) und Basidiomycetes (Ständerpilze).

Bei Schimmelpilzen handelt es sich meist um die asexuellen Formen von Ascomyceten. Sie bilden keine eigene Gruppe, sondern werden aufgrund ihres Wachstums auf diese Weise zusammengefasst. Typisch für sie ist ein faseriges, flockiges oder staubartiges Wachstum auf Substrat-Oberflächen.

Portalanmeldung logo-sentinel